Serendipity.

Merida am Flugplatz

Wer mich kennt, weiss, dass ich ein Kopfmensch bin. Und: ich mag Wettbewerb. Mit mir selbst und anderen (wer sich mit dem REISS Motivation Profile® auskennt: hohes Rachemotiv. Wer mehr wissen möchte, darf mich dazu gern ansprechen!). Das bedeutet, wenn ich auf dem Rennrad sitze: ich versuche, immer ein wenig schneller zu sein als beim letzten Mal. Oder die 100 km Marke möglichst früh im Jahr zu knacken. 

In diesem Winter habe ich mein Gravelbike wieder neu entdeckt – drinnen Sport zu machen war ja keine Option. Und was soll ich sagen: es haben sich ganz neue Dinge aufgetan. Facebook-Christian und die Besitzerin der „Elbprinzessin“ haben mir gezeigt, wie schön es ist, einfach mal den geplanten Weg zu verlassen, dort abzubiegen, wo es schön aussieht, sich treiben zu lassen, mal anzuhalten und Neues abseits des Weges zu entdecken. Das ist Serendipitythe art of making happy discoveries oder: die Kunst, etwas zu finden, wonach man gar nicht gesucht hat. Das lag bisher nicht so in meinem Naturell und ich bin sehr dankbar, dass ich Sparrings Partner*innen gefunden habe, die mir diese Kunst nähergebracht haben.

Diesen Impuls möchte ich dir für deine nächste Woche mitgeben. Wenn es dir ähnlich schwer fällt wie mir, dich einmal treiben zu lassen, um Schönes oder Unerwartetes zu entdecken oder um etwas zu lernen, von dem du noch gar nicht wusstest, dass du es lernen möchtest – wen kannst du dir als Sparrings Partner suchen, um diese Kunst zu üben? Oder: für wen kannst DU dieser Sparrings Partner sein? Wenn du Führungskraft bist: wie kannst du diesen Raum für deine Mitarbeiter*innen schaffen? Wo kannst du vom vorgeplanten Pfad abbiegen und am Wegesrand nach neuen und unerwarteten Dingen schauen? Ich wünsche dir viel Spaß bei deinen neuen Entdeckungen!

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